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EDV Anwenderpaß - Teil Büro- und Telekommunikation (Online-Führerschein)

dazu Leitfaden für Kursleiter
Vorbemerkungen
Teilnahmevoraussetzung
Ausstattung
Kursumfang

Baustein umfaßt Ziele aus folgenden Bereichen:


Leitfaden für Kursleiter

Über die Netzwerk-Koordinierungsstelle kann zusätzlich ein Leitfaden für Kursleiter und Organisatoren bestellt werden. Der Leitfaden enthält:


Vorbemerkungen

Der "EDV Anwenderpaß - Teil Büro- und Telekommunikation" zielt auf eine Berufsrelevanz für ein breites Spektrum von Tätigkeiten im Bereich Büro und Verwaltung. Die Entwicklung und Verbreitung der Kommunikations- und Informationstechniken bietet einen zukunftsorientierten Markt für berufsorientierte Qualifikationen. Zur Definition der Lernziele war, gerade wegen des schnellen Wandels in diesem Bereich, eine Analyse der berufsrelevanten Anwendungen notwendig. Die Orientierung an kurzlebigen Marktführern bietet kaum Verläßlichkeit für die Zukunft. So mußten wesentlich mehr als bei Bausteinen wie "Textverarbeitung" oder "Datenbanken" die berufsbezogenen Grundfunktionen der Kommunikations- und Informationstechniken programmunabhängig und betriebssystemunabhängig herausgeschält werden.

Die Vernetzung der Netze - die Integration lokaler in überörtliche Netzwerke - führt zu einheitlicheren Benutzeroberflächen. MANs, WANs und LANs sind überwiegend nur noch aus technischer Sicht abzugrenzen (Leitungsarten, Protokolle usw.); aus Anwendersicht sind die Übergänge fließend. Ihre Wahrnehmbarkeit hängt mehr vom Betriebssystem (Maß der Integration von vernetzten Umgebungen) und den verwendeten Programmen (z.B. einheitliches E-Mailprogramm für externe und interne elektronische Post) als von den technischen Unterschieden der verschiedenen Netze ab. Beispielhaft kann hier für den Bereich der Betriebssysteme Windows95® mit seiner Integration von Netzwerk-, DFÜ-, E-Mail und Fax-Funktionen genannt werden; für den Bereich der Internet-Software die Integration von Mail und FTP-Programmen in WWW-Browser wie z.B. Netscape oder die einheitlichen Komponenten und Oberflächen in Internet und Intranets.

Die Diskussion, ob lokale Netze in einen Baustein Büro und Telekommunikation zu integrieren sind, erledigt sich aus der Anwendersicht. Das lokale Netzwerk aus der technischen Sicht und der Sicht des Administrators gehört nicht in den Anwenderpaß oder nur soweit, wie technische Details für das Grundverständnis unbedingt notwendig sind. Das lokale Netzwerk als Arbeitsmittel ist sicherlich Gegenstand des Anwenderpasses.

Da es sich bei diesem Baustein um eine Neuentwicklung handelt, konnte die Methode der Entwicklung von Rahmenrichtlinien durch kritischen Vergleich der vorhandenen Kurs- und Prüfungssysteme mehrerer Landesverbände nur zu einem geringen Teil angewendet werden. Ein Gutteil der folgenden Vorschläge resultiert, hoffentlich möglichst zutreffend, aus der vorbereitenden Diskussion der Arbeitsgruppe Datenfernübertragung des DVV-Netzwerks Beruf und Weiterbildung.

Herangezogen wurden


Teilnahmevoraussetzung

für diesen Baustein sind zumindest Grundkenntnisse der EDV und die Fähigkeit zur Bedienung grafischer Oberflächen sowie Kenntnisse einer EDV-Anwendung wie z.B. Textverarbeitung.


Ausstattung

Für die Durchführung dieses Bausteins sind über die normale Ausstattung eines EDV-Arbeitsraumes hinaus Hardware-, Software- und Kommunikationseinrichtungen nach dem aktuell zu diesem Baustein definierten Anforderungskatalog notwendig.

Zur Zeit sind dies:


Kursumfang

Der Kursumfang beträgt in der Regel 40 Unterrichtsstunden à 45 Minuten.


Der Baustein Büro- und Telekommunikation umfaßt Ziele aus folgenden Bereichen:

 

Eine erweiterte Fassung, die das Modul E Anwendungen in Netzen enthält, wird zur Zeit erprobt. Nach erfolgreichen Probelauf wird das Modul als optionaler Teil in das Konzept integriert.


A Grundlagen der modernen Büro- und Telekommunikation

Grobziel: Die TeilnehmerInnen kennen die grundlegenden Möglichkeiten und Geräte zur elektronischen Kommunikation und können zwischen verschiedenen Kommunikationsmöglichkeiten unterscheiden.
Lernziele Inhalte Erläuterung
A1
Die TeilnehmerInnen gewinnen einen Überblick über die klassischen und elektronischen Kommunikationsmöglichkeiten.
- Brief, Telex, Fax, Telefon und E-Mail

- Geschwindigkeit und Erreichbarkeit mit unterschiedlichen Kommunikationsmitteln

Allgemeine Kenntnisse von Kommunikationsarten und deren adäquater Einsatz. Differenzierung und Beurteilung nach Kosten, Geschwindigkeit, Erreichbarkeit sowie situativer und personaler Angemessenheit.
A2
Die TeilnehmerInnen kennen wichtige Unterschiede zwischen PCs (stand-alone) und vernetzten Computern.
- Spezifikationen zur Nutzung von Speichermedien und Peripherie in lokalen Netzen

- Differenzierung zwischen PC- und Netzkomponenten

Kenntnisse der Komponenten eines typischen LAN mit Kommunikationskomponenten, z.B. eines Windows- oder Novell-Netzwerkes mit Faxserver. Unterschiede zwischen Benennung von Datenträgern, Peripherie und Kommunikationseinheiten im PC und deren logischer Bezeichnung im Netz. Unterschiede zwischen Stand-alone-Nutzung und gemeinsamer Nutzung von Ressourcen im LAN.
A3
Die TeilnehmerInnen haben einen Überblick über Grundlagen und Funktionsweise von Netzen.
- Aufbau und Funktionsweise des Internets

- Abgrenzung zum Intranet

- Plattformunabhängigkeit

- Protokolle im Internet

- Öffentliche Zugänglichkeit

- Bedeutung des Internets

- Server-Client-Prinzip

- Sicherheitsstrukturen (Firewall)


B Zugänge und Verbindungen

Grobziel: Die TeilnehmerInnen kennen verschiedene Zugänge zu Informations- und Kommunikationsdiensten, können diese aufgabenbezogen nutzen und nach Kosten, Erreichbarkeit, Verläßlichkeit und Geschwindigkeit abwägen.
Lernziele Inhalte Erläuterung
B1
Die TeilnehmerInnen kennen unterschiedliche Verbindungsmöglichkeiten.
- Analoge und digitale Verbindungen und deren wichtigsten Eigenschaften

- Unterschiede zwischen lokalen und entfernten Verbindungen

Leitungswege: analoge Leitungen (Telefon), ISDN, Datex-J, Datex-P.

Verbindung des Computers über Modem oder ISDN, stand-alone und über LAN.

Anforderungen an die Kommunikationssoftware durch Verbindungstechnik und dienstspezifischer Software.

B2
Die TeilnehmerInnen können verschiedene Kommunikationsmöglichkeiten nach Geschwindigkeit und Kosten einschätzen.
- Abschätzung von Übertragungsgeschwindigkeiten

- Differenzierung zwischen Zeit- und/oder mengenbedingte Kosten

- Erreichbarkeit und Verläßlichkeit von Verbindungen einschätzen

Bedeutung von Soft- und Hardware und der Leitungskapazität für die effektiv erreichbare Geschwindigkeit.

Kostenvergleich anhand von unterschiedlichen Gebührenstrukturen manuell, mit integrierten Kostenzähler (z.B. T-Online) oder Zusatzprogrammen zu Kostenvergleich und Kontrolle (z.B. Compuserve, AOL).

Vergleich von Brief, Telefon, Fax und E-Mail.

B3
Die TeilnehmerInnen können Verbindungen zu und in Netzen herstellen.
- Verbindungsprozeduren

- Wichtige Parameter und Optionen in Anwendungsprogrammen

- Login- und Logoutverfahren

- Unterschiede im Verbindungsaufbau in lokalen Netzwerken und in entfernten Netzen

Wichtige Grundeinstellungen/Konfigurationen z.B. in Netscape/Explorer und in dienstspezifischen Oberflächen (z.B. T-Online, AOL, Compuserve) vornehmen können. Bedeutung der wichtigsten AT-Befehle für Modems. Kenntnisse unterschiedlicher Verbindungs- und Login-Prozesse (z.B. bei T-Online oder Datex-P).

Parameter zu Übertragungsgeschwindigkeiten, Nebenstellenzugang, Telefon, ISDN.


C Kommunikations- und Informationsdienste

Grobziel: Die TeilnehmerInnen kennen die Dienste zur elektronischen Kommunikation, können ausgewählte Dienste benutzen und kennen ihre Eigenschaften und Besonderheiten.
Lernziele Inhalte Erläuterung
C1
Die TeilnehmerInnen kennen verschiedene Kommunikations- und Informationsdienste.
- Überblick über verschiedene Online-Informationsdienste in ihren Schwerpunkten und Grenzen

- Unterschiede zwischen dem Internet, geschlossenen Online-Diensten und Intranets

Online-Informationsdienste umfassen geschlossene Dienste mit z.T. eigenen Softwareoberflächen auf der Client-Seite (z.B. T-Online, Compuserve) und offene Dienste des Internet wie WWW, Telnet und E-Mail.

Wesentliche inhaltliche Schwerpunkte von Anbietern sind z.B. electronic banking bei T-Online oder Wissensdatenbanken bei Compuserve. Grenzen der Dienste betreffen Grenzen im Angebot, Einschränkungen in den Gateways oder im Umfang.

C2
Die TeilnehmerInnen kennen verschiedene Möglichkeiten zur Nutzung der Kommunikations- und Informationsdienste.
- Elektronische Post

- Präsentationsmöglichkeiten in elektronischen Medien (z.B: Homepage im Internet)

- Electronic banking

- Recherchen und Abruf von Informationen

- Unterschiede zwischen zeichenorientierter und grafisch orientierter elektronischer Kommunikation

Die grundlegenden Eigenschaften der elektronischen Post sollen programmunabhängig deutlich werden.

Electronic banking verdient als betrieblich wichtige Anwendung besondere Beachtung.

Recherchen werden beispielhaft menügesteuert durchgeführt, z.B. in einer WWW-Suchmaschine und im ETB oder Fahrplan der Bundesbahn in T-Online.

C3
Die TeilnehmerInnen können mit wichtigen Kommunikationsprogrammen umgehen.
Neben einem allgemeinen Kommunikationsprogramm wird in die Nutzung eines WWW-Browsers eingeführt. Exemplarisch wird in die Bedienung einer dienstspezifischen Oberfläche (z.B. T-Online, AOL, Compuserve) eingeführt. Die Einführung in eine dienstspezifische Oberfläche setzt nicht das Abonnement des Dienstes voraus, z.B. Gastfunktion bei T-Online. Kommunikationsprogramme sind z.B. Telix oder Telemate für Windows.
Lernziele Inhalte Erläuterung
C4
Die TeilnehmerInnen können elektronische Post empfangen, erstellen, bearbeiten und versenden sowie die besonderen Möglichkeiten der E-Mail nutzen.
Carbon Copy, Blind Copy, Dateien anhängen und Weiterleitungsfunktionen. Adreßbücher erstellen und verwalten, Rundsendefaxe erstellen. Büroorganisatorische Aspekte, z.B. Archivierung. Nutzen und Funktion von List-/Mailservern. Unter büroorganisatorischen Aspekten kommt diesem Lernziel hohe Bedeutung zu, da E-Mail sicherlich zu den häufig genutzten Anwendungsfunktionen des Online-Arbeitens gehört. Die unterrichtspraktischen Übungen werden mit einem gängigem E-Mailprogramm (z.B. Pegasus Mail) durchgeführt.
C 5
Die TeilnehmerInnen können PC-basierte Faxprogramme bedienen und nutzen.
Faxnachrichten verfassen, versenden und empfangen. Faxnachrichten unter büroorganisatorischen Aspekten verwalten. Die Faxfunktionen können z.B. mit dem in Windows 95 oder Windows 3.11 integrierten Faxprogramm erarbeitet werden.
C 6
Die TeilnehmerInnen können gängige Informationssysteme zu begrenzten Abfragen nutzen.
Die Nutzung von Informationssystemen wird anhand einfacher, menügesteuerter Abfragen mit den logischen Operatoren "und" und "oder" erwartet. Eine Abfragesprache für Datenbanken oder weitergehende logische Ausdrücke in Suchanfragen werden nicht erwartet.
C 7
Die TeilnehmerInnen können wichtige anwenderbezogene Dienstprogramme in lokalen Netzen bedienen.
Zu den anwenderbezogenen Funktionen in LAN's gehören: entfernte Drucker anwählen und zuordnen. Rechte an Dateien, Geräten und deren Eigenschaften feststellen. Änderung von Paßwörtern.  

D Rahmenbedingungen und Besonderheiten elektronischer Kommunikation

Grobziel: Die TeilnehmerInnen kennen wichtige rechtliche und gesellschaftliche Rahmenbedingungen sowie Sicherheitsaspekte der elektronischen Kommunikation.
Lernziele Inhalte Erläuterung
D 1
Die TeilnehmerInnen können sich adäquat in Netzen verhalten.
- Grundidee von Netiketten (Regeln der Kommunikation)

- Ggf. rechtliche Grundlagen - wie z.B. das geplante Multimediagesetz -

Die Einhaltung von Netiketten sind in der Regel nicht justiziabel. Innerhalb der "Gemeinde" der Online-Nutzer haben sich aber besondere Sanktionsformen herausgebildet (Stichwort "Zumüllen"), die auch im Kurs behandelt werden sollten.
D 2
Die TeilnehmerInnen kennen wichtige rechtliche Eigenschaften elektronischer Kommunikationswege.
Unterschiede in der Rechtsverbindlichkeit verschiedener Kommunikationswege. Exemplarisch wird die Problematik der Verbindlichkeit und Rechtsverbindlichkeit behandelt: Gegenüberstellung von Briefversandformen, Fax und E-Mail.
D 3
Die TeilnehmerInnen kennen gesellschaftliche Auswirkungen der neuen Kommunikationsmedien.
- Kulturwandel durch neue Kommunikationsformen

- Auswirkungen auf Arbeitswelt

- Wirtschaftliche Bedeutung

 
D 4
Die TeilnehmerInnen kennen wichtige Aspekte der Sicherheit in der elektronischen Kommunikation.
- Übertragungssicherheit

- Einschränkungen in der Nutzung elektronischer Kommunikation hinsichtlich vertraulicher und/oder personenbezogener Informationen

- Verschlüsselungsmöglichkeiten

- Bedeutung von Paßwörtern

Sicherheitsaspekte werden büropraxisbezogen behandelt.

E Anwendungen in Netzen / Kommunikationsgestütze Büro- und Verwaltungsanwendungen (optionaler Teil)

Grobziel: Die Teilnehmer/-innen können Dokumente in einer Netzumgebung erstellen, bearbeiten und verwalten.
Lernziele Inhalte Erläuterung
E1
Die Teilnehmer/-innen können eine Arbeitsumgebung für gemeinsame Datenbestände und sonstige Ressourcen in Netzen im Rahmen ihrer Rechte einrichten.
- Überblick über verfügbare Netz-Ressourcen

- Verbindungen zu freigegebenen Ressourcen

- Zugangs- und Zugriffsverfahren auf Netzres-sourcen wie PCs, Drucker, Modem, Daten

- anwenderbezogene Rechte in PC- und Netzumgebungen

zentral und dezentral administrierte Netze,

Anzeige von / Suche nach Netzressourcen, Verbindungsauf- und abbau;

Peer-to-Peer Zugriff auf Freigabe- (Windows) oder Benutzerebene (Novell); Remote Access;

Bildung dezentraler Arbeitsgruppen;

Szenarien: gemeinsam Texte bearbeiten (z.B. Protokolle), Außendienst, Heimarbeit, Mobil-Computing (auch: Kommunikation ohne Internet - Remote Access).

E2
Die Teilnehmer/-innen können auf gemeinsame Datenbestände zugreifen, im Rahmen ihrer Rechte bearbeiten und sie zur weiteren Verwendung ablegen.
- Dokumenten laden im Original / als Kopie

- Dokumente betrachten, bearbeiten, mit Bearbeitungskennzeichen versehen, als verändertes Original / als Kopie ablegen

- Ablagekonzepte unter arbeitsorganisatorischen Gesichtspunkten

- Notwendigkeit Versionskontrolle, Abstimmungsmechanismen

Problematik verteilter Bearbeitung von Daten bis hin zur Archivierung;

Dokumente, Programme zentral oder dezentral ablegen, gemeinsamer Zugriff, Verantwortung;

Anmerkungen und Korrekturen kennzeichnen; Überarbeitung, Konsolidierung, Versionsvergleich und Versionsabgleich (Win95: Aktenkoffer).

Hinweis: Textverarbeitung erforderlich

Grobziel: Die Teilnehmer/-innen können Termine in einer Netzumgebung koordinieren.
Lernziele Inhalte Erläuterung
E3
Die Teilnehmer/-innen kennen die Grundzüge von Zeitplanung sowie die Vorteile und Probleme elelktronischer Terminplanung
- Abgrenzung Terminplanung ("Arbeitstechnik") von Zeitplanung als persönlichen / soziale Kompetenz ("Verhalten")

- Verfahren bei Terminplanung in Gruppen

- Abschätzung des Aufwands von Abgleichs in Gruppen und bei Offline-Bearbeitung

- Grundrinzip Zeitverwaltung bis Projektpflege, Schwerpunkt Arbeitstechnik als Kursthema;

- Kalender, individuelle / Gruppenterminpläne;

- Abstimmungsprozedur; Aufwandsvergleich;

- Akteure und Szenarien im betrieblichen Umfeld: lokal, Außendienst, Heim- / Telearbeit, Abstimmung zwischen Partnern

E4
Die Teilnehmer/-innen können Terminpläne für eine Arbeitsumgebung anlegen, Termine eintragen, abgleichen und archivieren sowie Terminübersichten erstellen.
- Mail als Voraussetzung für Terminplanung

- elektron. Kalender einrichten, Terminpläne für Personen und Gruppen aufstellen

- Online / Offline-Bearbeitung bei Terminplänen

- Termine mit Attributen eintragen, abgleichen und Terminkonflikte bearbeiten

- Terminübersichten nach Kriterien erstellen

- Terminpläne transferieren, zusammenführen und archivieren

- Terminkalender mit Zugriffsrechten festlegen (z.B. Abbilden des "Kurses" im Zeitablauf);

- einzelne / periodische Terminarten / Zeitblöcke in Terminplänen (aktive, nicht abgeschlossene, überfällige, zukünftige, abgeschlossene Termine, Ereignisse);

- private / gemeinsame Termine; Eigentümer, Stellvertreter, stellvertr. Besitzer; erforderliche und optionale Teilnehmer für Termine;

- freie Termine suchen, Anfragen mit Bestätigung / Rückfragen, konsolidieren, Alternativen buchen

- aussagekräftige Erläuterungen zu Terminen durch Besprechungstitel, Notizen, Anlagen;

- Export / Import-Formate (Text / DB / eigene);

- Archiv-Organisation;

- Software: Schedule+ / Win 3.x, Schedule 7.0 / Win 95, Outlook / Office 97, vergleichbare Terminplaner; Ausblick auf Navigator 4.x und Exporer 4.x mit Terminplanungsfunktionen

Grobziel: Die Teilnehmer/-innen können in Projekten Termine und Ressourcen planen und verwalten.
Lernziele Inhalte Erläuterung
E5
Die Teilnehmer/-innen können Aufgaben festlegen und in Aufgabenlisten zu Projekten zusammenfassen.
- Gliederung von Aufgaben nach Bereichen

- Termine mit Fälligkeit / Dauer für Aufgaben, Pflege des Stands ihrer Erledigung

- Aufgaben in Aufgabenlisten ordnen

- Aufgabenlisten zu Projekten zusammenfassen und dokumentieren

- einfach strukturierte Projektsteuerung durch Aufgabenplanung (nicht: Projektmanagement)

- (mehrstufige) Zuordnung und Darstellung von Aufgaben in Bereichen, Listen und Projekten

- Aufgaben mit künftigen Terminen und Vorlauf für den fälligen Beginn der Bearbeitung

- Aufgaben / Termine als abgeschlossen / nicht abgeschlossen kennzeichnen

- Dokumentation von Aufgaben und Projekten

E6
Die Teilnehmer/-innen haben Kenntnis von der Projektabstimmung und Einblick in die Verfolgung von Projekten.
- Kalender für Ressourcen, die in Terminplänen reserviert werden können

- Zuordnung von Terminen auf Aufgaben und Ressourcen, Abstimmung von Terminen

- projektbezogene Aufgabenlisten mit Filtern selektieren und in Übersichten anzeigen

- Projektstatus an Kennzeichnungen ablesen und interpretieren

- z.B. für Räume und benutzte Geräte;

- Projektstatus mit künftigen, aktiven, nicht abgeschlossenen, abgeschlossenen und überfälligen Terminen verfolgen;

- Ereignisse als Zeitblöcke ohne Terminbelegung (z.B. Semesterdauer) erleichtern die Übersicht, zu welchem Zeitpunkt die Aufgaben eines Projekts geplant werden sollen.

E7
Die Teilnehmer/-innen haben Einblick in Elemente von Workgroup Computing und können sie der kommunikationsgestützten Ablaufsteuerung von Arbeitsprozessen zuordnen.
- statische, dynamische Prozeßelemente

- selbständige, geführte (getaktete) Tätigkeiten

- einfache, geordnete, bearbeitete Sammlung von Ergebnissen mit / ohne Konfliktregelung

- Methoden der Zusammenführung von Arbeitsergebnissen und Ablaufsteuerung

statisch: gemeinsame Nutzung von Hardware, Software, Daten (eigene / read only);

dynamisch: verteilte Bearbeitung von Daten;

anweisungs-, aufgaben-, ergebnisorientierte Abstimmungprozesse;

offline, "store-and-forward" (mit / ohne Rückmeldung), transaktionsorientiert ("roll-back"), online strukturierte Arbeitsteilung / -steuerung.

Autor: Bernd Müller

Redaktion: Bernd Passens

Mitarbeiter der AG DFÜ: Steffen Bloßfeld, Walter Botz, Walter Herglotz, Wolfgang Köppl, Otto Löffelmann, Bernd Müller, Bernd Passens, Dr. Fritz Rieß


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Erstellt von Bernd Müller
konvertiert in HTML Dipl.Ing.FH.
Jörg Bucher
am 15.09.1997,

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